Leitfaden
Friendly Fraud: wenn der echte Kunde der Betrüger ist
Friendly Fraud (First-Party-Betrug) liegt vor, wenn der Karteninhaber selbst kauft und die Zahlung später zurückbuchen lässt, etwa mit der Behauptung, die Ware sei nie angekommen. Manchmal ist es Absicht, manchmal ein vergessenes Abo.
Kostenlos im Shadow-Modus startenTypische Formen
- Ware nicht erhalten, obwohl die Zustellung belegt ist.
- Kauf nicht erkannt wegen unklarer Abrechnungsbezeichnung.
- Vergessene Abo-Verlängerung.
- Familienmitglied hat ohne Wissen gekauft.
Vorbeugen
- Klare Händlerbezeichnung auf dem Kontoauszug.
- Erinnerung vor Abo-Verlängerung und einfache Kündigung.
- Versand- und Nutzungsnachweise speichern.
- Kunden mit wiederholten Streitfällen markieren.
Wie RiskCogs dabei hilft
Über POST /v1/risk-feedback melden Sie Rückbuchungen zurück. Die Regeln lernen so, welche Muster bei Ihnen zu Streitfällen führen.
Jede Zahlung erhält über POST /v1/risk-score einen Risiko-Score von 0 bis 100 mit Gründen: unter 40 durchlassen, 40 bis 69 prüfen, ab 70 ablehnen. Im Shadow-Modus (Tarif Shadow, 0 €) sehen Sie zuerst, was blockiert worden wäre, ohne echte Kunden zu stören.
Häufige Fragen
Ist Friendly Fraud strafbar?
Absichtliche falsche Rückbuchungen können Betrug sein. Oft handelt es sich aber um Missverständnisse, die gute Kommunikation verhindert.
Kann ein Score Friendly Fraud erkennen?
Nur teilweise, weil Karte und Gerät echt sind. Historie, frühere Streitfälle und Abo-Muster helfen.
Was tun bei einer Rückbuchung?
Belege einreichen: Zustellnachweis, Kommunikation, Nutzungsprotokolle und Ihre Bedingungen.
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Erst messen, dann durchsetzen.
Lassen Sie RiskCogs im Shadow-Modus neben Ihrem bestehenden Zahlungsanbieter laufen und prüfen Sie die Entscheidungen, bevor sie einen einzigen Kunden betreffen.